Ceph auf vier ARM-Boards — das Speicher-Fundament unterm Lab

Fast jeder Lab-Artikel sagt beiläufig ceph-block oder ceph-filesystem — erklärt wurde es nie. Hier ist die Schicht darunter: Rook-Ceph, das die NVMe von vier RK1-Boards zu einem fehlertoleranten Speicher bündelt. Mit der echten CephCluster-Config, dem OSD-pro-NVMe-Mapping, den drei StorageClasses — und den Day-2-Kriegsgeschichten, wenn ein MON-Quorum oder eine OSD wegbricht.

In nahezu jedem Beitrag taucht es beiläufig auf: storageClass: ceph-block, eine RWO-PVC, ein copyMethod: Snapshot. Erklärt habe ich diese Schicht nie — dabei funktioniert ohne sie nichts. Das hier ist das Fundament: Rook -Ceph, das die NVMe-SSDs der Turing-Pi-/RK1-Boards zu einem fehlertoleranten Speicher zusammenfasst.

Die Hardware-Basis meines Labs: Turing Pi, RK1 und Talos

Vom Kickstarter-Board mit vier Raspberry-Pi-Modulen zum RK1-Cluster mit NVMe — und warum am Ende Talos Linux darauf läuft

Jedes Lab braucht ein Stück Blech, auf dem es steht. Bei mir ist das ein Turing Pi -Board — ein Mini-ITX-Träger für vier Compute-Module, den ich seinerzeit in der Kickstarter-Kampagne mitfinanziert habe. Die Idee, einen kleinen, lautlosen und stromsparenden Cluster aus austauschbaren Knoten in einem einzigen Gehäuse zu betreiben, hat mich sofort überzeugt. Diese Geschichte handelt davon, wie aus der ersten, etwas naiven Bestückung über ein paar Umwege die heutige Basis von hydra wurde.