Geo-redundantes S3 über die Föderation — Garage in zwei Phasen

Ceph RGW war pro Cluster — ein Standort-Ausfall, und der Bucket ist weg. Garage löst das: Phase 1 läuft heute single-cluster auf hydra mit Replication-Factor 3 und übersteht den Verlust eines Workers. Phase 2 macht jeden Cluster zu einer Zone und übersteht den Verlust eines ganzen Standorts — über dieselbe Tailnet-Föderation, gated auf denselben L4-Router.
Stand: zweiphasig. Phase 1 (Single-Cluster auf hydra, drei Knoten) läuft und hat das frühere Ceph RGW bereits abgelöst. Phase 2 (cross-cluster, eine Zone pro Cluster) ist Roadmap — Issue 6d3a0eb — und wartet auf eine Voraussetzung, die sich am Ende mit der Headscale-HA-Arbeit trifft.

Objektspeicher ist im Lab unspektakulär, aber überall: Restic-/VolSync-Backup-Targets, Artefakte, kleine statische Sites. Lange lieferte das Ceph RGW — pro Cluster. Genau das ist das Problem: Fällt der Standort aus, ist der Bucket weg. Seit die ClusterMesh-Episode eine Föderation über das Tailnet etabliert hat, wird ein echter Multi-Site-Store möglich. Die Antwort heißt Garage .

AWS/S3 API kompatibler Object-Storage mit MinIO

Produktionsreifer, verteilter Object-Storage in Kubernetes

MinIO ist ein offenes, AWS/S3 API kompatibles Object-Storage System, welches hervorragend dazu geeignet ist, in Kubernetes betrieben zu werden. Die Installation einer produktionsreifen Konfiguration gestaltet sich äußerst einfach.

Die einzigen beiden Voraussetzungen sind der Zugriff auf einen Kubernetes Cluster und HELM (in Version 3). Sollte der Cluster noch nicht bereit stehen, kannst du natürlich Minikube verwenden oder dir einmal k3s ansehen, damit kann man in wenigen Sekunden einen schlüsselfertigen Single-Node Kubernetes Cluster aufsetzen. Den Kubernetes Paketmanager HELM werde ich für die Installation von MinIO verwenden.