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Lab-Rückblick: weniger blinde Flecken, bessere Rückwege

Vom Sommer bis Anfang Oktober: Alloy statt Promtail, Langzeitmetriken mit Thanos, SLOs mit Pyrra und verschlüsselte Off-site-Backups bei Cloudflare R2. Dazu die weniger glamourösen Änderungen, die ein Lab im Alltag belastbarer machen.

Im letzten größeren Lab-Rückblick stand eine ziemlich lange offene Rechnung: bessere Beobachtbarkeit, Backups über mehrere Schichten und weniger Handarbeit an den Betriebsgrenzen. Seitdem kamen neue Dienste hinzu. Interessanter finde ich aber die Änderungen, die man auf einem Screenshot kaum sieht: Logs fehlen nicht mehr ausgerechnet von der Control Plane, Backups verlassen die Ausfalldomäne des Clusters, und ein stilles Monitoring gilt nicht automatisch als gesund.

Hier die relevanten Veränderungen seit dem Sommer — keine Liste aller Image-Bumps, sondern das, was am Betriebsmodell tatsächlich etwas geändert hat. Stand ist die öffentliche Lab-Konfiguration Anfang Oktober 2026.

Ein Lab, das sich selbst beschreibt: GitOps mit Flux

Wie aus imperativen Skripten ein deklaratives Monorepo wurde, das Soll- und Ist-Zustand zugleich abbildet — und wie Flux die Ressourcen im Cluster verdrahtet

Die Hardware ist nur das Fundament. Was mein Lab eigentlich ausmacht, ist ein einziges Git-Repository, das den kompletten Cluster beschreibt — und zwar nicht als Dokumentation, sondern als verbindliche Quelle der Wahrheit. Dieser Beitrag ist die kurze Geschichte, wie es dazu kam, und wie die Teile heute zusammenspielen.

Die Hardware-Basis meines Labs: Turing Pi, RK1 und Talos

Vom Kickstarter-Board mit vier Raspberry-Pi-Modulen zum RK1-Cluster mit NVMe — und warum am Ende Talos Linux darauf läuft

Jedes Lab braucht ein Stück Blech, auf dem es steht. Bei mir ist das ein Turing Pi -Board — ein Mini-ITX-Träger für vier Compute-Module, den ich seinerzeit in der Kickstarter-Kampagne mitfinanziert habe. Die Idee, einen kleinen, lautlosen und stromsparenden Cluster aus austauschbaren Knoten in einem einzigen Gehäuse zu betreiben, hat mich sofort überzeugt. Diese Geschichte handelt davon, wie aus der ersten, etwas naiven Bestückung über ein paar Umwege die heutige Basis von hydra wurde.