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Musik im Terminal: cava, roon-tui und ncmpcpp — deklarativ, monochrom, vim-navigiert

Drei Musik-Tools, ein Flake: cava visualisiert den Sound in einem 8-stufigen Orange-Gradienten mit gepatchten ▄-Blöcken, roon-tui steuert den Roon Core mit vim-Keybindings und einem monochromen Theme, und ncmpcpp ist der MPD-Fallback mit derselben Navigation. Dazu ein Overlay, das roon-tuis hartkodierte Farben und Keybindings per sed/substituteInPlace umschreibt, ein RoonBridge- und squeezelite-Setup, das sowohl bit-perfektes ALSA als auch PipeWire für cava bedient, und ein Musik-Profil, das zur Build-Zeit zwischen Roon und MPD wählt. Alles in einer tmux-Session, die cava im oberen Split und den Player darunter startet.

Musik auf der Workstation ist für mich kein Nebenbei — sie läuft den ganzen Tag, und das Setup soll sich so anfühlen wie der Rest des Desktops: deklarativ, monochrom mit orangen Akzenten, vim-navigiert. Drei Tools teilen sich die Bühne: cava visualisiert den Sound, roon-tui steuert den Roon Core, und ncmpcpp ist der MPD-Fallback, wenn Roon nicht läuft. Alle drei leben in fr0st , alle drei sind per Overlay auf dasselbe Theme und dieselben Keybindings gepatcht, und alle drei starten in einer tmux-Session , die cava im oberen Split und den Player darunter aufbaut.

cava (oben, ▄-Blöcke im Orange-Gradient) und roon-tui (unten, monochrom mit orangen Akzenten und ▮-Progressbar) in einer tmux-Session auf Workspace 9.

Ein Tastendruck, ein fertiger Workspace — tmux, sesh und ein Hyprland-Prompt

tmux gibt mir persistente Sessions, sesh macht sie zu einem deklarativen Session-Manager — und ein Hyprland-Keybind öffnet sie per rofi. Vordefinierte Projekt-Layouts in Nix, ein Window-Pool-Trick, der wiederholte Fensternamen erlaubt, eine Wildcard-Vorlage für jeden Projektordner, und SUPER+s als Tür ins Ganze. Wie aus „erst mal die Panes aufbauen" ein einziger Tastendruck wurde.

Jedes Projekt, das ich anfasse, will dieselbe Bühne: mehrere Shell Fenster, vielleicht ein AI-Agent, daneben Git und Datei-Browser, vielleicht noch eine Live-Preview. Das von Hand aufzubauen — tmux new, splitten, cd, Tools starten — dauert jedes Mal eine Minute, die ich nicht habe. Also habe ich es in fr0st deklariert: tmux für die persistente Bühne, sesh als Session-Manager darüber, und einen Hyprland-Keybind, der das Ganze per rofi aufruft. Ein Tastendruck, ein fertiger Workspace.

fr0st — mein NixOS-Flake von der Wurzel bis zum Wallpaper

Sechs Maschinen, zwei Betriebssysteme, ein Repository: fr0st ist mein persönliches flake-parts-Flake, das ThinkPads, einen Desktop, ein MacBook und VMs aus derselben Quelle deklariert. Eine ausführliche Tour durch die Architektur — die lib.system-Fabrik, die rekursive Modul-Discovery mit eigenem Options-Namespace, die Profile-Komposition, das Single-User-Identitätsmodell, Secure Boot via Lanzaboote, verschlüsselte Roots via disko, Remote-Installs mit nixos-anywhere, das SOPS-Schlüsselregister, eigene Pakete und Overlays, und am Ende der Desktop, den das alles ergibt.

Mein Lab ist ein GitOps-Monorepo, aus dem Flux Kubernetes-Cluster reconciled. Aber die Maschinen, von denen aus ich auf dieses Lab schaue — die ThinkPads, der Desktop, das MacBook, ein paar VMs —, haben ihre eigene deklarative Wurzel. Sie heißt fr0st, ist ein flake-parts -Flake, und dieser Beitrag nimmt sie von der Wurzel bis zum Wallpaper auseinander.

Frost auf dem Asphalt, der graue Himmel vor dir

Das Repo ist öffentlich über meinen Radicle -Seed-Node erreichbar:

1# klassisch:
2git clone https://seed.this-is-fine.io/zVi9VheaDwbEgCUQUQ9sLwpHuaMo.git ~/.config/nix
3# oder via Radicle:
4rad clone rad:zVi9VheaDwbEgCUQUQ9sLwpHuaMo

Stöbern lässt es sich im Web unter radicle.network/nodes/seed.this-is-fine.io .

Mein WeeChat-Setup: Deklarativ mit Nix, eingeklinkt am Bouncer

Wie ich meinen IRC-Client WeeChat reproduzierbar über ein Nix-Home-Manager-Modul ausrolle und mich darüber in einem Rutsch über meinen Bouncer in alle IRC-Netze klinke

Mal etwas, das nichts mit dem Lab zu tun hat: mein IRC-Client. Ich nutze seit Jahren WeeChat , und wie bei fast allem auf meinen Maschinen gilt auch hier — nichts wird von Hand zusammengeklickt, alles ist reproduzierbar. WeeChat samt Konfiguration kommt deshalb aus einem Home-Manager -Modul und verbindet sich ausschließlich mit meinem Bouncer.

WeeChat als Nix-Modul#

Der Client soll auf jeder meiner Maschinen identisch dastehen — gleiche Plugins, gleiche Skripte, gleiche Tastenbelegung. Genau dafür ist Nix gemacht. Mein Modul baut WeeChat über pkgs.weechat.override mit exakt den Bausteinen, die ich brauche, und nicht mehr:

1weechat = pkgs.weechat.override {
2  configure = { availablePlugins, ... }: {
3    plugins = [ (availablePlugins.python.withPackages (_ps: [ ])) ];
4    scripts = with pkgs.weechatScripts; [ autosort weechat-grep ];
5  };
6};

Das Python-Plugin und die beiden Skripte — autosort zum automatischen Einsortieren der Buffer und weechat-grep zum Durchsuchen der Logs — sind damit Teil des Build-Outputs, nicht etwas, das ich nach der Installation noch nachziehen müsste.