Drei Schichten für ein Secret — von pass über SOPS und Vault in den Pod

In einem öffentlichen GitOps-Repo darf nie ein Klartext-Secret liegen — und trotzdem muss jeder Workload an seine Passwörter kommen. Mein Lab löst das in drei klar getrennten Schichten: SOPS+PGP/age für die paar Bootstrap-Secrets, die vor Vault existieren müssen; Vault KV als Langzeitspeicher für alles Anwendungsnahe; und der External Secrets Operator, der daraus zur Laufzeit Kubernetes-Secrets materialisiert. Eine Tour durch den Lebensweg eines Geheimnisses.

Mein Lab ist ein öffentliches GitOps-Repo — über meinen Radicle -Seed-Node seed.this-is-fine.io kann es jeder klonen. Daraus folgt eine harte Regel: kein Klartext-Secret, niemals, nirgends in Git. Und trotzdem braucht jeder Workload im Cluster seine Passwörter, API-Tokens und Signing-Keys. Diesen Widerspruch löse ich in drei Schichten, von denen jede genau eine Aufgabe hat.

Im Beitrag über die pre-commit-Hooks ging es darum, wie ich verhindere, dass ein Secret versehentlich in Git landet. Hier geht es um den geplanten Weg: wie ein Secret absichtlich von meiner Maschine bis in einen Pod fließt, ohne je unverschlüsselt das Repo zu berühren.

Renovate als Dependency-Bot für ein GitOps-Monorepo

Mein Lab ist ein einziges Flux-Repository — Helm-Charts, Container-Images, Talos- und Kubernetes-Versionen, CLI-Pins in Dockerfiles und shell.nix. Renovate hält das alles aktuell, automerged das Unkritische und zwingt mich bei Ceph, Cilium und Vault zum Hinschauen. Hier ist, wie ich es scharf gestellt habe.

Mein Lab ist ein einziges Repository: ein GitOps-Monorepo, aus dem Flux mehrere Talos-Cluster reconciled. Alles, was eine Version trägt, steht darin — Helm-Charts, Container-Images, die Talos- und Kubernetes-Version, dazu CLI-Pins in einem Dockerfile und in shell.nix. Manuell halte ich das nicht aktuell. Das macht Renovate , und zwar so, dass es mir die langweiligen Bumps abnimmt und mich genau bei den drei, vier Dingen stoppt, bei denen ein blinder Merge teuer wäre.