Vault als PKI rausgeworfen — eine Offline-CA-Hierarchie mit cert-manager
Vault als interne Zertifizierungsstelle war bequem und ein Single Point of Failure zugleich: Läuft Vault nicht, wird kein Cert mehr ausgestellt. Ich habe die PKI auf eine klassische Offline-Hierarchie umgestellt — Root und Intermediate-Key liegen air-gapped, eine kurzlebige Sub-CA lebt als cert-manager-ClusterIssuer im Cluster, und Name Constraints erzwingen, dass kein Blatt je außerhalb meiner internen Domains signiert wird. Ein staged Cutover ohne Trust-Lücke inklusive.
Lange hat
Vault
in meinem Lab die internen Zertifikate ausgestellt — eine PKI-Engine, ein cert-manager-ClusterIssuer namens vault, fertig. Bequem. Und ein Single Point of Failure mit Ansage: Ist Vault sealed, abgelaufen oder beim Bootstrap, stellt niemand mehr ein Cert aus. Genau dieses Henne-Ei hat mich schon einmal in eine Break-Glass-Recovery gezwungen. Also habe ich die PKI von Vault gelöst und auf das gestellt, wofür X.509 eigentlich gedacht ist: eine Offline-Hierarchie, deren teuerste Schlüssel nie online sind.
