Pocket ID als Lab-OIDC-Provider (Zot-Beispiel)
Ein kleiner IdP unter auth.this-is-fine.io — natives OpenID-Login für die Zot-Registry.
Keycloak ist ein Schweizer Taschenmesser — und für ein Homelab oft ein ganzes Werkzeugkasten, den man nur einmal im Jahr aufklappt. Pocket ID ist das Gegenteil: ein schlanker OpenID Connect -Provider, der genug kann, damit Menschen sich per SSO anmelden, ohne dass ein Operator erst Realms, Themes und Session-Cluster pflegt.
Auf hydra läuft Pocket ID unter https://auth.this-is-fine.io, verwaltet per Flux und erreichbar über eine HTTPRoute am Envoy Gateway (shared-gateway-external, LB 10.103.0.1). Dieser Beitrag zeigt, wie Zot auf oci.this-is-fine.io natives OpenID gegen diesen Issuer nutzt — ohne OAuth-Sidecar vor der Registry-UI.
git clone https://seed.this-is-fine.io/z6MQ7ck2rSh7h4qEgbRYg3ftnrGv.git lab
Relevante Pfade: k8s/clusters/hydra/applications/pocket-id/, k8s/clusters/hydra/applications/zot/zot/app/zot.json.
Wann Pocket ID reicht
Spricht eine App OIDC
nativ, braucht man im Grunde vier Dinge: Issuer-URL, client_id, exakte Redirect-URIs und ein Secret mit Client-Credentials. Der Rest ist Discovery über /.well-known/openid-configuration. Zot liest genau das aus k8s/clusters/hydra/applications/zot/zot/app/zot.json und leitet Menschen zur Consent-UI — die Registry übernimmt Login und Session, kein Envoy-OIDC-Shim davor.
