Eigene Domains mit Posteo.de

Unter Verwendung von SPF und Mailforward eigene Domains mit Posteo.de verwenden

Vor einiger Zeit kam ich mit der - doch recht zeitintensiven - Pflege meines Mailserver-Setups nicht mehr nach und so entschloss ich mich diese Bürde in professionelle Hände abzugeben.

Natürlich vertraue ich mein - mittlerweile - recht umfangreiches E-Mail Archiv nicht jedem dahergelaufenen Provider an. Nein! Selbstverständlich muss dieser höchsten Ansprüchen genügen.

Was lag also näher, als diese Aufgabe an Posteo abzutreten - einem deutschen E-Mailanbieter mit Sitz in Berlin und zudem Arbeitgeber eines Freundes. Hauptaugenmerk dort liegt auf Sicherheit, Datenschutz und Nachhaltigkeit. Der Dienst ist zwar nicht kostenlos, aber günstig und zudem werbefrei. Selbst das Mailserver-Setup, natürlich bestehend aus Open Source Software, entspricht in etwa dem vormals von mir verwendeten. Wunderbar, also nichts wie rüber migriert!

Leider gibt es einen kleinen Haken, Posteo bietet - aus gutem - Grund keine Unterstützung für kundenspezifischen Domains an. Wie das allerdings doch möglich ist, erkläre ich nachfolgend..

Archlinux via PXE von Netboot Image starten

Archlinux mit Hilfe von PXE von einem Netboot Image aus dem Internet starten

Heute hatte ich nach einer BIOS-, bzw. UEFI-Aktualisierung meines Mainboards ein unerwartetes Problem; alle meine EFI-Booteinträge wurden zurückgesetzt. Selbstverständlich hatte ich kein (freies) Medium zur Hand, von dem ich entweder eine Live-Linux Umgebung oder eine EFI-Shell hätte booten können. Glücklicherweise bringen die meisten UEFIs heutzutage eine gute Unterstützung für PXE (Preboot eXecution Environment), bzw. iPXE mit. Hierfür muss dann im BIOS oder UEFI lediglich der Netzwerkstack aktiviert und der richtige Booteintrag ausgewählt werden.

PXE-Server

Mit Pixiecore gibt es eine all-in-one Lösung, um schnell einen PXE-Server bereitzustellen. Für die Installation unter Archlinux steht ein AUR-Paket bereit.

Wichtig: Damit PXE, DHCP und TFTP funktionieren, müssen die unten genannten Ports in der Firewall freigegeben werden!
ProtokollPortBenötigt?
DHCPUDP/67:68Ja
TFTPUDP/69Ja
PXEUDP/4011Ja
HTTPTCP/80Nein

In dem entsprechenden Artikel im Archlinux Wiki steht beschrieben, wie man den quick Parameter verwenden, um direkt den Archlinux Kernel zu laden:

Von der Shell an einem WLAN Captive Portal von Aruba Networks einloggen

Von der Shell aus an einem Aruba Networks Access Point (captive portal) anmelden um eine Verbindung ins Internet herzustellen

Ab und an komme ich in die Verlegenheit, mich an einem WLAN-AP “Captive-Portal” anmelden zu müssen, bevor ich das Internet nutzen kann. Häufig sind diese Geräte von Aruba Networks . Bislang fehlte mir eine einfache Methode, um mich dort von der Shell aus anmelden zu können und so habe ich mir das Ganze etwas näher angesehen.

Selbstverständlich muss ich das nachfolgende Bash Script für jedes Portal maßschneidern, aber generell sollte mir damit die Anmeldung gelingen:

 1#!/usr/bin/env bash
 2
 3captive_portal="captive-portal.domain.tld"
 4user_agent="Mozilla/5.0 (compatible, MSIE 11, Windows NT 6.3; Trident/7.0;  rv:11.0) like Gecko"
 5
 6i=1
 7while true; do
 8  curl -k "https://${captive_portal}/swarm.cgi" --compressed \
 9    -H "Host: ${captive_portal}" \
10    -H "User-Agent: ${user_agent}" \
11    -H 'Accept: text/html,application/xhtml+xml,application/xml;q=0.9,*/*;q=0.8' \
12    -H 'Accept-Language: de,en;q=0.5' \
13    -H 'Content-Type: application/x-www-form-urlencoded' \
14    -H "Referer: https://${captive_portal}/swarm.cgi?opcode=cp_generate&orig_url=687474703a2f2f68656973652e64652f" \
15    -H 'DNT: 1' \
16    -H 'Connection: keep-alive' \
17    -H 'Upgrade-Insecure-Requests: 1' --data 'orig_url=687474703a2f2f68656973652e64652f&opcode=cp_auth&user=guest&password=guest' >/dev/null 2>&1
18  if [[ $(ping -c1 google.de 2>/dev/null) ]]; then
19    echo "Yay! Got an internet connection, after interation: ${i}"
20    break
21  fi
22  ((i++))
23done

Theoretisch muss ich so nur noch mein WLAN-Interface manuell konfigurieren und das Script ausführen. Aber es geht noch einfacher: Unter Arch Linux nutze ich netctl für die Netzwerkkonfiguration und so kann ich - wie gewohnt - ein neues, statisches Profil und einen netctl Hook für das WLAN-Netzwerk in /etc/netctl anlegen.