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Archlinux via PXE von Netboot Image starten

Archlinux mit Hilfe von PXE von einem Netboot Image aus dem Internet starten

Heute hatte ich nach einer BIOS-, bzw. UEFI-Aktualisierung meines Mainboards ein unerwartetes Problem; alle meine EFI-Booteinträge wurden zurückgesetzt. Selbstverständlich hatte ich kein (freies) Medium zur Hand, von dem ich entweder eine Live-Linux Umgebung oder eine EFI-Shell hätte booten können. Glücklicherweise bringen die meisten UEFIs heutzutage eine gute Unterstützung für PXE (Preboot eXecution Environment), bzw. iPXE mit. Hierfür muss dann im BIOS oder UEFI lediglich der Netzwerkstack aktiviert und der richtige Booteintrag ausgewählt werden.

PXE-Server#

Mit Pixiecore gibt es eine all-in-one Lösung, um schnell einen PXE-Server bereitzustellen. Für die Installation unter Archlinux steht ein AUR-Paket bereit.

Wichtig: Damit PXE, DHCP und TFTP funktionieren, müssen die unten genannten Ports in der Firewall freigegeben werden!
ProtokollPortBenötigt?
DHCPUDP/67:68Ja
TFTPUDP/69Ja
PXEUDP/4011Ja
HTTPTCP/80Nein

In dem entsprechenden Artikel im Archlinux Wiki steht beschrieben, wie man den quick Parameter verwenden, um direkt den Archlinux Kernel zu laden:

AWS/S3 API kompatibler Object-Storage mit MinIO

Produktionsreifer, verteilter Object-Storage in Kubernetes

MinIO ist ein offenes, AWS/S3 API kompatibles Object-Storage System, welches hervorragend dazu geeignet ist, in Kubernetes betrieben zu werden. Die Installation einer produktionsreifen Konfiguration gestaltet sich äußerst einfach.

Die einzigen beiden Voraussetzungen sind der Zugriff auf einen Kubernetes Cluster und HELM (in Version 3). Sollte der Cluster noch nicht bereit stehen, kannst du natürlich Minikube verwenden oder dir einmal k3s ansehen, damit kann man in wenigen Sekunden einen schlüsselfertigen Single-Node Kubernetes Cluster aufsetzen. Den Kubernetes Paketmanager HELM werde ich für die Installation von MinIO verwenden.

Dienste mit TOR und Onioncat über das Internet freigeben

Mit Hilfe von TOR und Onioncat interne Dienste über das Internet unter Umgehung von NAT verfügbar machen

In einem recht restriktivem Netzwerk benötigte ich eine Möglichkeit, um auf diverse interne Dienste über das Internet zugreifen zu können. Diesen Anlass nahm ich als Gelegenheit um etwas mit TOR und Onioncat herumzuspielen. Mein primäres Ziel war es, sicheren Zugriff auf den internen Mailserver zu gewähren, sodass ich E-Mails abrufen kann ohne direkt mit dem LAN verbunden zu sein.

TOR dient hier lediglich als Transportebene, so ist keine Portweiterleitung im Router notwendig. Onioncat wird als hidden-service bereitgestellt und erzeugt ein Overlay-Netzwerk, welches IPv6 als Protokoll auf Layer 3 verwendet. Die Dienste sind dann später über eine statische IPv6 Adresse via TOR/Onioncat erreichbar.

Bare-metal RaspberryPi Kubernetes Cluster mit HypriotOS

Setup eines hochverfügbaren 'bare-metal' k3s Cluster unter HypriotOS (64bit)

Hier sehe ich mir an, wie ich einen Multi-Master Kubernetes Cluster auf Basis von Rancher/k3s aufsetze. Als Hardwareplattform verwende ich fünf Raspberry Pi 3b+ in einem Picocluster auf denen HypriotOS läuft.

Die Hochverfügbarkeit des Kubernetes Clusters wird durch die Verwendung von HA-Proxy und keepalived erreicht. Eine virtuelle Failover IP-Adresse zeigt so immer auf einen verfügbaren Kubernetes Apiserver. Persistenter Speicherplatz mit Unterstützung für read-write many Zugriff wird Dank Rook über ein verteiltes Clusterfilesystem bereitgestellt, der den verfügbaren Speicherplatz der RPi SD-Karten nutzt.

Dateien mit Hilfe von zssh übertragen

zssh - ein Wrapper für SSH mit Unterstützung für ZMODEM

ZMODEM war ursprünglich ein proprietäres Dateitransfer-Protokoll der Firma Omen Technologies Inc. . Das 1986 von Chuck Forsberg entwickelte Protokoll ist nun weitestgehend freie Software. Die Linux Implementierung lrzsz basiert auf dem letzten, unter public domain veröffentlichten Release, von rzsz. Neben ZMODEM gibt es weitere Varianten des Protokolls, wie XMODEM, YMODEM, SEXYZ und SyncTERM.

Das lrzsz Paket besteht aus den Programmen: rb, rx, rz, sb, sx und sz. Manche werden zum Senden von Daten via X/Y/ZMODEM benötigt, andere zum Empfangen. Für uns sind an dieser Stelle nur sz und rz interessant.

Generell sind das Protokoll und die CLI-Tools heute weitestgehend obsolet geworden, da viele Dateitransferprotokolle das Fortsetzen von fehlerhaften Übertragungen unterstützen und dabei auch noch erheblich schneller sind. Aber für eine Sache möchte ich den ZMODEM-Dateitransfer nicht missen, denn die Verwendung spart mir einiges an Arbeit: