Eigene CI für Radicle: vom Ref-Event zum überprüfbaren Release
Eine praktische Fortsetzung zum CI-Broker: eigene Radicle-Repositories bauen, Images und Helm-Charts veröffentlichen, mit Syft und Trivy prüfen und Releases mit überprüfbaren Digests beschreiben. Mit Konfigurationsbeispielen, den Gründen für cosign-legacy und den Grenzen des nativen Runners.
Wenn der erste Build durchläuft, funktioniert der grundlegende Ablauf einer eigenen CI. Für den verlässlichen Betrieb bleiben jedoch Fragen offen, die eine gehostete Forge oft bereits im Produkt beantwortet. Dazu gehören Ausführungsrechte, die Zuordnung von Images zu Commits und die Prüfung beider Architekturen. Dazu kommt die Freigabe eines Releases, bei der Git-Tag, Registry-Artefakt und Radicle-Veröffentlichung zusammenpassen müssen, obwohl sie getrennt entstehen.
Mein erster CI-Broker-Beitrag beschrieb die Probleme beim Aufbau und die Lösungen, die daraus entstanden sind. Diese Fortsetzung führt schrittweise durch die Einrichtung und richtet sich an Menschen, die Radicle bereits verwenden und ihre eigene CI betreiben möchten. Der Broker ist inzwischen bei v1.5.0 angekommen. Er unterstützt die gemeinsame Veröffentlichung und Signierung von Images und Charts, bringt Werkzeuge für SBOMs und Schwachstellenscans mit und verarbeitet Release-Ereignisse zuverlässiger.
Dafür muss niemand mein komplettes Lab nachbauen. Entscheidend ist der Weg vom replizierten Commit bis zu einem Artefakt, dessen Herkunft und Prüfergebnisse auch andere nachvollziehen können.

